Weihnachtspinguin

Malin ist parat - ihr Schalk ist wieder im Gesicht erkennbar! Sie mag auch wieder verbal auszuteilen und ihre Energie ist wieder ziemlich da. Sie hat seit dem Spitalaustritt vier Kilogramm an Gewicht zugelegt (die Ärzte staunten nicht schlecht!) und die Schmerzen sind dank den richtigen Medikamenten und unserer Osteopathin fast ganz weg.

Jeweils Montag Nachmittag wird Malin von den beiden Grossvätern unterhalten mit Spaziergängen, Spielen und Erzählungen von früher - gestern allerdings war es eher umgekehrt. Als ich von der Schule nach Hause kam, war die Stimmung richtig ausgelassen und Malin klopfte zur allgemeinen Erheiterung einen Spruch nach dem anderen. Die beiden Grossväter hatten sichtlich ihren Spass daran und mussten oft lauthals lachen.

 

Ihr Allgemeinzustand ist gut, so gut wie schon lange nicht mehr! Die Ärzte sind zufrieden. Wir warten auf die Laborwerte und die daraufhin abgestimmte Dosierung der Chemo. Aber dann die Überraschung: Malins Werte sind nicht gut. Alle Werte, ausgenommen jenem der Thrombozyten, sind am Sinken. So kann die Chemo - bereits schon zweimal verschoben - heute noch immer nicht gestartet werden. Einmal mehr: Verzögerung um eine Woche... kommt uns das bekannt vor?

Unverrichteter Dinge werden wir wieder nach Hause geschickt, aber vorher erhält Malin noch eine "Weihnachtsmutperle", einen Pinguin mit roter Mütze und Schal! Die haben die kreativen Glaskünstler von "Mutperlen" extra für alle Onkokinder angefertigt. Eine schöne Idee!